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»Blake, nicht Marx ist der Prophet«

Buchvorstellung im Brechthaus: Kristian Kühn präsentiert seinen Band »William Blake & das lyrische Konto«: ein mehrteiliger Essay über den englischen Frühromantiker. Augusta Laar trägt liedhaft Blake vor.

Am Sonntag, 30. Juni (11 Uhr), stellt Kristian Kühn in der Lounge im Brechthaus den englischen Frühromantiker William Blake vor. Kristian Kühn liest aus seinem Buch William Blake & das lyrische Konto, das Ende März diesen Jahres im Münchner Aphaia Verlag erschienen ist: ein mehrteiliger Essay zu Blake, begleitet von einer Auswahl weiterführender Gedichte in der Blake’schen Nachfolge, zusammengestellt und zum Teil auch übersetzt von Norbert Lange. Die Dichterin und Musikerin Augusta Laar wird einige kurze liedartige Gedichte von William Blake vortragen. Es moderiert der Augsburger Lyriker Siegfried Völlger. pm · auxlit

William Blake ist nicht allein Barde, der seine Gedichte auch gesungen hat, und Prophet, der dem Abend entgegenläuft, in die Nacht hinein, und heult, ein Weltstar, vergleichbar mit Bob Dylan, der ihn als Vorbild sieht, oder mit Kate Tempest, die sich durch ihn in einer tiefgreifenden emotionalen Wirkung erschüttert fühlt. Imagination und Unschuld, zwei Begriffe, nach denen sich heute viele Menschen sehnen, sind Schlagworte seines Schreibens. Auch in wissenschaftliche Bereiche hinein, etwa bei dem experimentellen Physiker Jacob Bronowski heißt es: »Kein lyrisches Konto der Wissenschaft wäre jetzt komplett ohne ein Zitat von William Blake.« Und bei Theodore Roszak, dem Historiker und Namensgeber der Gegenkultur: »Blake, nicht Marx, ist der Prophet unseres geschichtlichen Horizonts.«

Die den Essay begleitende, von Norbert Lange getroffene Auswahl weiterführender Gedichte stammen von Will Alexander, Sean Bonney, Brian Catling, Gregory Corso, Robert Duncan, Allen Fisher, Allen Ginsberg, Ronald Johnson, Barry MacSweeney, David S. Marriott, Bernadette Mayer, Michael McClure, Maggie O’Sullivan, Kenneth Rexroth, Iain Sinclair und Phyllis Webb. Übersetzt wurden die Gedichte von Sonja vom Brocke, Dominik Dombrowski, Mara Genschel, Jürgen Ghebrezgiabiher, Peter Holland, Matthias Kniep, Sven Koch, Norbert Lange, Georg Leß, Brigitte Oleschinski, Günther Plessow, Hans Thill, Mathias Traxler und Joachim Uhlmann. ~ verlagstext


KRISTIAN KÜHN
Im ersten Leben Filmemacher und Drehbuchautor, im zweiten (ab 2005) Beschäftigung mit Lyrik, 2010 Mitgründer Lyrikpreis München, 2013 Beginn des ► Signaturen-Magazins für autonome Poesie im Netz. Essays, Rezensionen.

NORBERT LANGE
Geboren 1978, lebt in Berlin. Schriftsteller und Übersetzer (u. a. von Charles Bernstein, Jerome Rothenberg, George Oppen). Seit 2011 gibt er für die Zeitschrift Schreibheft Dossiers zu verschiedenen Autorinnen und Autoren heraus.

• Sonntag, 30. Juni | 11 Uhr | Brechthaus Augsburg, Auf dem Rain 7, 86152 Augsburg

Karten: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro – erhältlich im Brechthaus, Tel. 0821. 45 40 815.

Alle Veranstaltungen im Brechthaus Augsburg unter www.brechthaus-augsburg.de und im auxlitera-Veranstaltungskalender.


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