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Buntes, Ernstes: das Allgäuer Literaturfestival an zwei Kunstorten

So geht weites Spektrum : der ehemalige »Disco!«-Moderator Ilja Richter in Ottobeuren, der Suhrkamp-Autor Andreas Maier in Kaufbeuren. Ob Otto, ob Kauf, es ruft *Beuren!

Das letzte Wochende beim Allgäuer Literaturfestival endet so vielschichtig und bunt, wie es seit Beginn aufgestellt ist : In Ottobeuren liest am Freitag, 7. Juni (19.30 Uhr), der ehemalige Disco!-Moderator ILJA RICHTER, in Kaufbeuren ist am Samstag, 8. Juni (19 Uhr), Suhrkamp-Autor ANDREAS MAIER zu erleben. Die Lesungen finden jeweils an Aushängeschildern regionaler Kunstorte statt: im Museum für zeitgenössische Kunst – Diether Kunerth (Ottobeuren) und im Kunsthaus Kaufbeuren.

Foto: Pavol Putnoki

Freitag, 7. Juni • 19.30 Uhr • Ottobeuren
ILJA RICHTER ist im Museum für zeitgenössische Kunst – Diether Kunerth (🗺️ Marktplatz 14 a, 87724 Ottobeuren) zu Gast, wo er aus seinem Buch Nehmen Sie’s persönlich 🛒 ► Anzeige liest, in dem er in 33 Portraits Menschen vorstellt, die ihn prägten. In bisher unerzählten Geschichten und berührenden wie skurrilen werden Begegnungen prominenten und unbekannten Menschen wieder lebendig.

Tickets gibt es beim Touristikamt Kur & Kultur Ottobeuren (📞 08332 921950, E-Mail touristikamt@ottobeuren.de) und online über www.comtec-web.de/ottobeuren.
🎫 18 € VVK | 20 € AK Eintritt

Foto: Markus Kirchgessner

• Samstag, 8. Juni • 19 Uhr • Kaufbeuren
ANDREAS MAIER liest im Kunsthaus Kaufbeuren (🗺️ Spitaltor 2, 87600 Kaufbeuren) aus seinem Buch Die Heimat 🛒 ► Anzeige . Mit untrüglichem Gespür für alles Abgründige in der gelebten Normalität erzählt Andreas Maier von Deutschland zwischen Weltkrieg, Mauerfall und Jahrtausendwende.

Tickets gibt im Kunsthaus Kaufbeuren, 📞 08341 8644, E-Mail mail@kunsthaus-kaufbeuren.de
Einlass 18.30 Uhr | 12 € Eintritt | 10 € ermäßigt

Die Bücher

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ILJA RICHTER
Nehmen Sie’s persönlich. Porträts von Menschen, die mich prägten
Elsinor

In seinem Buch hat sich Ilja Richter an die vielen wunderbaren, manchmal auch wundersamen Persönlichkeiten erinnert, die für sein Leben und seine Karriere prägend waren. In 33 Portraits lässt er bisher unerzählte Geschichten und berührende wie skurrile Begegnungen mit prominenten und unbekannten Menschen wieder lebendig werden. Ilja Richter wird nicht nur einfach die besten Geschichten aus seinem Buch lesen: Wenn er die Hörer mitnimmt in seine Geschichten von und über Rudi Carrell, Mary Gerold-Tucholsky, Manfred Krug, Theo Lingen, Brigitte Horney, Rainer Werner Fassbinder u.v.a., dann ist der Schauspieler Richter in seinem Element.

Sehr persönliche Porträtskizzen von Schriftstellern, Schauspielerinnen, Künstlern und anderen Weggefährten – und damit auch ein Selbstporträt des Autors, gewissermaßen im Spiegel. Der Theater- und Filmschauspieler, Sänger, Sprecher, Autor und Solo-Interpret Ilja Richter war als jugendlicher Moderator und Gastgeber der ZDF-Show DISCO einer der prominentesten deutschen TV-Stars der 70er-Jahre. verlagstext

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🧑‍ ILJA RICHTER wurde 1952 in Berlin-Karlshorst geboren. Richters Talent wurde früh entdeckt und in den folgenden Jahren wirkte er in 60 Hörspielen des RIAS mit. 1961 bekam er seine erste Rolle im Berliner Renaissance-Theater. 1969 begann er die Co-Moderation der Musiksendung „4-3-2-1 Hot & Sweet“ im ZDF, woraus zwei Jahre später „Disco“ wurde, Neben seiner Autobiografie „Spot aus! Licht an“ veröffentlichte Richter die Satire „Der deutsche Jude“ sowie „Bruno – von Bären und Menschen“. Er hat einen Sohn und lebt heute in Berlin.


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ANDREAS MAIER
Die Heimat
Suhrkamp

Deutschland, Anfang der siebziger Jahre: ein Land voller Angst vor allem Fremden. Der einzige Italiener an der Schule wirkt wie ein außerirdisches Wesen. In den Achtzigern sind es die Türken, die zum ersten Mal die Tische vor die Wirtschaft stellen. Während die Wetterauer den ersten Döner im Landkreis als Widerstandsnahrung feiern, erobert der lange verschwundene Hitler den öffentlichen Raum in Funk und Fernsehen.

In den Neunzigern träumt der Erzähler seinen großen Traum vom Wetterauer Land, verschwindet allerdings erst mal mit seiner Cousine unter einer Bettdecke am Ostrand der neuen Republik. Die Heimkunft gelingt innerfamiliär, das Haus der Großmutter wird als musealer Ort rekonstruiert, während im Ort wenigstens der Grundriss der 1938 niedergebrannten Synagoge wiederhergestellt wird. Aber noch im neuen Jahrtausend, als die ganze Republik ständig den Begriff »Heimat« diskutiert, will niemand vom früheren Leben in der konkreten Heimat wissen, als es die noch gab, die es seit ihrer Deportation nicht mehr gab.

Mit untrüglichem Gespür für alles Abgründige in der gelebten Normalität erzählt Andreas Maier von Deutschland zwischen Weltkrieg, Mauerfall und Jahrtausendwende; davon, wie es sich die Menschen gemütlich machen in vierzig Jahren Geschichte. Unbestechlich ist sein Blick auf eine Heimat, die seit jeher Fiktion ist. ► verlagstext

LESEPROBE [media.suhrkamp.de]

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🧑‍ ANDREAS MAIER, 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren, studierte Philosophie und Germanistik, anschließend Altphilologie. Er lebt in Frankfurt am Main.


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