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Ich bin es. Ich bin es nicht.

Eine umfassende Ausstellung in München würdigt Leben und Werk der großen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann. Die Ausstellung im Literaturhaus München öffnet am Dienstag, 14. Mai, und ist bis 3. November 2024 zu sehen.

Sie ist eine Ikone der Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts, jede Neuveröffentlichung aus dem Nachlass ein Ereignis, die Faszination ihres Werks und ihrer Person sind ungebrochen: Ingeborg Bachmann (1926-1973), die große österreichische Dichterin, wird erstmals in München in einer umfassenden Ausstellung gewürdigt. Die Ausstellung »Ich bin es nicht. Ich bin’s.«. Ingeborg Bachmann ist von Dienstag, 14. Mai, bis 3. November 2024 im Literaturhaus München (Galerie, Erdgeschoss) zu sehen.

Bis heute inspiriert sie Biographen und Filmemacherinnen, die Literaturwissenschaft und Generationen von Leser*innen weltweit. In Zusammenarbeit mit der Österreichischen Nationalbibliothek zeigt das Literaturhaus München bisher Unveröffentlichtes aus dem Nachlass, darunter Briefe von Max Frisch, Henry Kissinger, Marie Luise Kaschnitz und Nelly Sachs. Zahlreiche Originalmanuskripte, Persönliches wie ihre Schreibmaschine und ihre Garderobe, seltene Ton- und Filmdokumente zeigen, wie sehr Ingeborg Bachmanns Leben einem ästhetischen Konzept folgte, das untrennbar von ihrem Werk ist.  Video-Kommentare zeitgenössischer Bachmann-Expertinnen und -Experten zeugen von der Aktualität und anhaltenden Wirkung ihrer Texte.


Beide Bilder zeigen Ingeborg Bachmann in Rom, 1962 • Fotos: © ÖNB, Literaturarchiv / Foto: Mario Dondero


»Ich existiere nur, wenn ich schreibe, ich bin nichts,
wenn ich nicht schreibe, ich bin mir selbst vollkommen fremd,
aus mir herausgefallen, wenn ich nicht schreibe.«

– Ingeborg Bachmann, 1972

Die fünf Stationen der Ausstellung fokussieren die zentralen Werke Ingeborg Bachmanns, von der frühen Erzählung Das Honditschkreuz (1944) über die berühmten Gedichtbände Die gestundete Zeit (1953) und Anrufung des großen Bären (1956) bis zum gefeierten, vielinterpretierten einzigen Roman Malina (1971). Die Stationen evozieren die Orte, die sie, die Unbehauste, prägten: Das Klagenfurt ihrer Kindheit, das Wien ihres frühen Ruhms, München, Zürich, Berlin und immer wieder Rom – »Ich habe hier leben gelernt.« Die Ausstellung zeigt Ingeborg Bachmann als ebenso selbstbewusste wie verletzliche Künstlerin, als frühen Medienstar und Stilikone, als politische Schriftstellerin.

Zur Ausstellung findet ein Begleitprogramm mit Führungen statt TICKETS über Eventim ► Anzeige . ~ [pm/auxlit]

Foto: © Heinz Bachmann / Familienarchiv Bachmann

Literaturhaus München (Galerie, Erdgeschoss)
Salvatorplatz 1, 80333 München

Öffnungszeiten:
MO-SO 11-18 Uhr, NEU: DO 11-20 Uhr
EINTRITT: EURO 8.- / 6.- // montags EURO 3.- für Schüler*innen & Student*innen
Letzte Runde ab 17.30 Uhr (DO 19.00 Uhr): EURO 4.-

www.literaturhaus-muenchen.de


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