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tela muri mortji.

Lesung am Gedenktag zum Genozid an den Sinti und Roma. Zu Gehör kommen auch Gedichte der Roma-Lyrikerin Ceija Stojka und des Roma-Lyrikers Samuel Mágó. Bei der musikalisch umrahmten Lesung mit Zeitzeugenberichten präsentiert die Stadtbücherei auch ein Bildungs- und Bücherangebot zum Thema Lebenswelt der Volksgruppen der Sinti und Roma, Verfolgung und Antiziganismus.

Die Stadt Augsburg und der Regionalverband Deutscher Sinti & Roma Schwaben laden für Mittwoch, 2. August (17 Uhr), zu einer Veranstaltung anlässlich des Gedenktags zum Genozid an den Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten ein und möchten damit ein Zeichen gegen neue Formen von Ausgrenzung und Antiziganismus setzen. In diesem Jahr findet das Gedenken in Form einer musikalisch umrahmten Lesung in der Stadtbücherei Augsburg statt.

Gelesen und vorgetrafen werden Zeitzeugenberichte, lokale Opferschicksalen sowie Lyrik von Autorinnen und Autoren wie Ceija Stojka und Samuel Mágó (der Titel seines Gedichtsbands tela muri mortji (Löcker Verlag) gab diesem Artikel die Überschrift). Diese werden gelesen von Matthias Klösel (theaterwerkstatt augsburg) und Angela Bachmair. Stefan Barcsay begleitet die Texte mit Werken für die Gitarre.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit Beiträgen von Bürgermeisterin Martina Wild und Marcella Reinhardt, der Vorsitzenden des Regionalverbands Deutscher Sinti & Roma Schwaben.
Die Stadtbücherei Augsburg begleitet die Veranstaltung mit einem Bildungs- und Bücherangebot zum Thema Lebenswelt der Volksgruppen der Sinti und Roma, Verfolgung und Antiziganismus heute. Der Eintritt ist frei. ~ [pm / auxlit]


Zu hören sind u.a. Lyrik von:

CEIJA STOJKA
Die österreichische Künstlerin und Schriftstellerin Ceija Stojka (bürgerlich Margarete Horvath-Stojka, 1933 -2013) gehörte den Lovara-Roma an, die besonders in Zentral- und Osteuropa leben. Sie überlebte als Kind drei nationalsozialistische Konzentrationslager.

SAMUEL MAGO
Samuel (Sami) Mago, geboren 1996 in Budapest, Ungarn geboren, ist Schriftsteller, Künstler und Roma-Aktivist. Er stammt aus einer Roma-Familie mit mütterlicherseits jüdischen Wurzeln. Mago lebt seit 2000 in Wien, Österreich, und engagiert sich im dortigen Romano Centro.


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