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Bücher. Namen. Orte. 1933

👁️ Bilder-Galerie • Eine mehrdimensionale Ausstellung in der Zentralbibliothek der Uni Augsburg rückt die NS-Bücherverbrennungen und ihre Folgen ins Licht. Gezeigt werden historische, literarische und künstlerisch-gestalterische Zugänge zu den Vernichtungsaktionen – Lektüren und Spurensuchen der Gegenwart.

Im Mai 1933 brannten in ganz Deutschland Bücher. Unterhaltungsromane und Gedichte, Dramen und politische Essays – geschrieben von Autorinnen und Autoren, die die nationalsozialistische Ideologie zum Feind erklärt hatte. Wie blicken wir 90 Jahre später auf die NS-Bücherverbrennungen? Wie erinnern wir? Welchen Zugang finden junge Leute heute zu Verbot und Verfolgung? Welche Autoren/-innen lesen wir in Schule und Studium – welche nicht?

Von Donnerstag, 22. Juni, bis Freitag, 14. Juli, präsentiert die Universitätsbibliothek in der Ausstellungshalle der Zentrabibliothek die Ausstellung »Bücher. Namen. Orte. 1933«. Gezeigt werden historische, literarische und künstlerisch-gestalterische Zugänge zu den NS-Bücherverbrennungen 1933 und ihren Folgen, zu den verfolgten Autor/-innen und Spurensuchen der Gegenwart. Dreh- und Angelpunkt dieser Zugänge ist die Augsburger Bibliothek der verbrannten Bücher – Sammlung Georg Salzmann. Sie führt die Fülle verb(r)annter Literatur in Originalausgaben historischen an einem Ort zusammen. In der Teilbibliothek Geisteswissenschaften steht sie allen Interessierten offen. 

Vier Ausstellungen unter einem Dach

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Zu sehen sind bei Bücher. Namen. Orte 1933 vier Ausstellungen unter einem Dach:

Am Mittwoch, 21. Juni (16 Uhr), findet die Vernissage statt mit einem Grußwort der Präsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel und Kurzvorträgen von Jan Schenck, Dr. Andrea Voß, PD Dr. Annina Klappert und den Studentinnen Raphaela Deffner, Dorothea Kappel und Lucia Matischok.

Bild: © Universität Augsburg, Jan Schenck, Wolf Heider-Sawall, Kiki Park, Julie Laurberg, Svea Öhlschläger, Vera Gereke, Pauline Pete, Wadim Petunin, Johanna Krenss, Leo Baeck Institute

Die mehrdimensionale Schau kann ab Donnerstag, 22. Juni während der gesamten Öffnungszeiten besucht in der Ausstellungshalle der Zentralbibliothek werden:

Montag – Freitag: 8.30 – 24 Uhr
Samstag: 9.30 – 24 Uhr
Sonntag: 12 – 18 Uhr

Der Eintritt ist frei. 

Für Schulklassen bietet die Universitätsbibliothek auf Anfrage Führungen an. Interessenten wenden sich an die Kuratorin ► Dr. Andrea Voß.


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