Nur ein Haufen Steine? Upcycling antiker Inschriften in Augsburg

Die24Jan18:15Die19:45Nur ein Haufen Steine? Upcycling antiker Inschriften in Augsburg18:15 - 19:45 Warum antike Inschriften immer noch in Augsburg zu finden sind Stadtbücherei Augsburg, Ernst-Reuter-Platz 1 VeranstalterAltertumswissenschaftliches Kolloquium Universität Augsburg

Veranstaltungsdetails

Priv.-Doz. Dr. Ulrike Ehmig präsentiert im Rahmen des Altertumswissenschaftlichen Kolloquiums, warum antike Inschriften auch nach Ende des römischen Reiches immer noch in Augsburg zu finden sind.

Das römische Augsburg als Militärplatz, Provinzhauptstadt und Handelsmetropole von überregionaler Bedeutung bildete über eine Zeitspanne von viereinhalb Jahrhunderten die größte und bedeutendste Siedlung in der römischen Provinz Raetien; zudem lässt sich allein für Augusta Vindelicum das römische Stadtrecht eindeutig belegen. Die Zeugnisse aus dieser Zeit brauchen keinen Vergleich mit anderen Römerstädten zu scheuen, obwohl Augsburg aufgrund der ungebrochenen Siedlungskontinuität über keine oberirdisch sichtbaren Monumente oder größere zugängliche Grabungsareale verfügt.

Zahlreiche bedeutende Funde aus den letzten Jahrzehnten haben jedoch für das römische Augsburg neue Erkenntnisse, unter anderem zur innerstädtischen Topographie, zur Siedlungsentwicklung, zum Handelsnetz und den Warenströmen sowie bei wichtigen Datierungsfragen ermöglicht. Diese erweisen sich für unser Verständnis von den Anfängen der römischen Besiedlung am Zusammenfluss von Lech und Wertach als überaus folgenreich, aber auch mit Blick auf die Provinz Raetien und deren vorrömische Phase.

Veranstalter: Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie), Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte) in Zusammenarbeit mit der Stadtarchäologie Augsburg (Dr. Sebastian Gairhos) und dem Kulturreferat der Stadt Augsburg

Mehr Infos

error: Content is protected !!
de_DEGerman